"Treuhänderische Übernahme und Verwahrung"

Tagung und Tagungsband

Ausgehend von der Frage, wie bislang in Bibliotheken, Archiven und Museen mit „treuhänderisch“ übernommenen Kulturgütern im Kontext der Provenienzforschung umgegangen wurde, diskutierten von 2.-4. Mai 2017 BibliothekarInnen, HistorikerInnen, Sammlungsbeauftragte und RechtsexpertInnen aus dem In- und Ausland.

Die Frage nach dem Umgang mit „treuhänderisch“ verwahrtem Kulturgut bzw. Raubgut betrifft Bibliotheken, Archive und Museen sowie jüdische Institutionen.

Während die gängigen Erwerbungsarten in Kultureinrichtungen, wie Kauf, Geschenk, Pflicht und Tausch übliche Geschäftsvorgänge darstellen und im Rahmen der NS-Provenienzforschung kritisch untersucht werden, sind mit Auflagen versehene Übernahmen und Verwahrungen, wie Treuhand, Leihgaben oder Legaten aber auch staatliche Zuweisungen im Kontext von NS-Kulturgutraub und staatlichen Transformationsprozessen bislang wenig beachtet worden.

Der Tagungsband „Treuhänderische Übernahme und Verwahrung“ vereint die Ergebnisse der Tagung und erscheint im Juni 2018 bei Vienna University Press als dritter Band der Reihe „Bibliothek im Kontext“.

Olivia Kaiser, Christina Köstner-Pemsel und Markus Stumpf

Tagungsorganisation & HerausgeberInnen des Tagungsbandes

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Tagungsprogramm, Abstracts und CVs

Mit freundlicher Unterstützung von:

Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät der Universität Wien